MMA

MMA Geschichte

 

Die Anfänge

 

Im alten Griechenland existierte eine Sportart, bei der man eine Kombination aus Griffen und Schlägen einsetzen durfte, welche der heutigen Form von Mixed Martial Arts stark glich. Diese Ära kann man als Beginn des MMA bezeichnen. Unter dem Strich ist es aber so, dass der Mensch schon seit seiner Entstehung kämpft und somit Mixed Martial Arts anwendet, was übersetzt nichts anderes als gemischte Kampfkünste bedeutet. Die Veranstalter und Ligen, wie z.B. die UFC, haben den damals gängigen Stil aber bedeutend geändert, in dem Sie ihm Regeln verschrieben.

Der Freikampf wie wir ihn heute kennen, hat eine lange Reise hinter sich. Im späten 19. Jahrhundert etablierte sich in Europa eine Art MMA, wobei den Kämpfern praktisch keine Regeln gesetzt wurden. Nur tödliche Angriffe, wie zum Beispiel beissen, ausstechen von Augen, oder das benutzen von Gegenständen war verboten. Von da an kannte der Mixed Martial Arts keine Grenzen mehr. Von Europa und Amerika verbreitete sich der damals eher im Untergrund bekannte Sport bis in den asiatischen Raum.

 

Der Weg zu einer modernen Sportart

 

Anfang und Mitte 20. Jahrhundert wurde der Mixed Martial Arts keine grosse Aufmerksamkeit geschenkt. Nebst dem Konkurrenten Boxen, genossen die gemischten Kampfsportarten eine kleine Verbreitung. Unterstützung gewann der Sport hauptsächlich durch Untergrund Veranstaltungen, welche zum grössten Teil illegaler Natur waren. Daraus entstand zum Beispiel Kevin Forguson, der im Internet unter dem Pseudonym Kimbo Slice bekannt ist. Sein erstes Debut machte er 2007. Nur wenige Monate später trat er gegen den bekannten und bereits in der UFC 1 teilnehmenden Kämpfer Tank Abbott an. Da Kimbo durch seine Internet Videos eine grosse Reichweite an potenziellen Zuschauern erreichte, gewann der Sport so neue Interessenten und hievte ihn auf ein neues Level.

Erst Ende des 20. Jahrhunderts, 1991, trat der gewünschte Boom ein. Das erste Mal tauchte der Begriff MMA in einem Interview der UFC 1 auf. Der Ultimate Fighting Championship, auch UFC genannt, war die erste Veranstaltung, welche sich im grossen Stil dem Mixed Martial Arts verschrieb. Sie wurde von der Familie Gracie mit der Absicht Gegründet, die Effektivität von Brazilian Jiu Jitsu, auch Gracie Jiu Jitsu genannt zu demonstrieren. Aspekte wie Grösse und Gewicht der Gegner spielten dabei unter korrekter Anwendung der Technik keine Rolle, was das damalige Kampfgeschehen auf den Kopf stellte, weil Kämpfer normalerweise nach Gewichtsklassen gegeneinander antraten. Die Vertretung der Gracie Familie übernahm Royce Gracie. Das ganze Turnier wurde an einem Abend abgehalten und wie geplant, gewann Royce jeden Kampf durch Aufgabe des Gegners. Die Kämpfe wurden damals, wie heute in einem Acht eckigen Ring ausgetragen, der den Namen Oktagon trägt.

In den Frühen Jahren der UFC galt der Spruch „Es gibt keine Regeln“ als Publikums Magnet, was aber in Wirklichkeit nur eine Täuschung war, denn schon damals gab es gewisse Regeln. Der Gegner durfte weder gebissen werden, noch durfte man ihm in die Augen stechen. Stösse mit dem Kopf, das ziehen an den Haaren, oder Schläge in die Leistengegend waren zwar verpönt, aber dennoch erlaubt. Genau diese Regeln sollten den Sport noch lange prägen und ihm die stark eindämmen. Obwohl das heutige MMA weitaus mehr Regeln besitzt, man weder auf den Hinterkopf, die Wirbelsäule, den Intimbereich schlagen, oder treten darf, bescherten die damals absichtlich lasch ausgelegten Verbote dem Mixed Martial Arts einen schlechten Ruf. Dadurch kam es oft zu Landesweiten Verboten. So ist das veranstalten von MMA Kämpfen in Frankreich nicht erlaubt. Trotzdem kennt die Sportart keine Grenzen. Es hält Einzug in tausende Familien Haushalte und seine Verbreitung ist kaum noch zu bremsen. Dank der UFC und Ihrem Marketing Aufwand und den unzähliges neueröffneten Dojos (Trainings-Ort) begegnet der MMA einer immer grösser werdenden Resonanz.

 

 

MMA und seine Kampfkünste

 

Einstieg

 

Mixed Martial Arts beschreibt nicht nur eine Sportart, sondern Verbindet viele Kampfstile miteinander. So finden sich in ihm diverse Kampfkünste aus allen Atribute des Kampfsports zusammen, wie zum Beispiel Boxen, Kickboxen, Wrestling, Schwingen, Thai Boxen, Brazilian Jiu Jitsu (Griff Techniken).